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Stets auf der Höhe der Zeit: Hier finden Sie Nachrichten zu aktuellen Projekten, erfolgreichen Prozessverbesserungen, Konferenzbeiträgen, Veröffentlichungen und Engagement. 

4. Open Forum Stuttgart: Softwarekompetenz der Zukunft

Open Forum Stuttgart: Diese offene Plattform verbindet vernetzte Technologien mit neuen Formen der (Zusammen-) Arbeit und der Arbeitsorganisation. Die Konferenz mit der parallel verlaufenden Partnerveranstaltung »A2A. Apps to Automotive« findet am 16. und 17. Mai 2013 in Esslingen bei Stuttgart statt. Die »Softwarekompetenz für die Zukunft« integriert den »Eclipse Embedded Day«.

 

Stuttgart, 28. Februar 2013  Innovationen können in einer vernetzten Welt nur gemeinsam entwickelt und umgesetzt werden. Die Möglichkeiten hierzu sind vielfältig: Kooperationen, offene Plattformen oder eine orchestrierte Entwicklung von Hersteller und Zulieferern. Erfolg versprechen diese integrierten Ansätze allerdings nur, wenn die Kreativität nicht im Vorfeld ausgebremst wird: durch Barrieren des eigenen Bereichs oder Betriebs. Das Open Forum eröffnet am 16. und 17. Mai 2012 in Esslingen hierzu gedankliche Brücken – vom interdisziplinären Metaansatz bis zu praktischen Auswirkungen neuer Technologien wie dem 3D-Drucker.

Vernetzung ist der Schlüssel, um die zunehmende Komplexität bewältigen zu können. Darum steht die Konferenz ›Softwarekompetenz der Zukunft‹ im Open Forum Stuttgart 2013 unter dem Leitbild: Brücken statt Barrieren: Grenz- und branchenüberschreitende Kooperationen von Entwicklern bringen neue Produktkategorien hervor. Diese radikale Marktveränderung ermöglicht zahlreiche Chancen. Vernetzte Geschäftsmodelle erfordern aber zugleich ein neues, integratives Denken, das nicht an den Barrieren des eigenen Fachbereichs oder am Werkstor halt macht – Open Source, Open Design und Open Innovation beginnen mit einem offenen Mindset. Das Open Forum widmet sich diesem Zusammenspiel von Kompetenz, Technik und Business. Offene Plattformen gewinnen auch in der Automobilbranche an Bedeutung gegenüber proprietären Architekturen. Der notwendige Aufbau von agileren internen Unternehmensstrukturen mittels Selbstorganisation und dem Übergang von externer Kontrolle zu gemeinsamen internem Zweck stellen neue Herausforderungen an das Management.

Key Note: The Connected Company

Dave Gray, renommierter Fachautor und Entrepreneur aus St. Louis, stellt sein Konzept der ›Connected Company‹ vor. Dieser strategische Ansatz ermöglicht Unternehmen, sich durch Vernetzung in einem dynamischen, disruptiven Umfeld zu behaupten. Durch Selbstorganisation und interdisziplinäre Zusammenarbeit können sie dabei neue Innovationsfelder besetzen. Gray ist im Bereich Visual Thinking etabliert und wurde mit seinem ersten Buch ›Gamestorming‹ international bekannt.

Key Note: Clash of the Worlds?

Softwareinnovationen übernehmen künftig auch in klassischen Branchen die Führungsrolle, behauptet Jésus Bermejo Muños, Madrid: ›The War of the Worlds - Will the IT Industry determine the shape of the Embedded Industry? ‹, lautet seine provokante Frage. Bermejo kommt aus der Luftfahrt und Telekommunikation und ist in der Industrieforschung für Telvent tätig. Er ist Mitglied im ITEA Board (Information Technology for European Advancement) und leitet das europäische Großforschungsprojekt Scalare, das unter anderem die Automobilindustrie bei der Software-Skalierbarkeit unterstützt.

Der orchestrierte Produktentwicklungsprozess

Um das Innovationspotenzial agiler Methoden voll auszuschöpfen, muss der gesamte Entwicklungsprozess agil gestaltet werden – vom OEM bis zu den Zulieferern. In dieser integrierten Wertkette steuert der Hersteller künftig als Taktgeber in einem orchestrierten PEP flexibel die Zulieferer, erläutert Bonifaz Maag, geschäftsführender Gesellschafter von Kugler Maag Cie.

Open Source im Automobilbereich

Auf technischer Ebene fließen die vernetzten Modelle in gemeinsame Open Source-Projekte. Klaus Birken stellt das im Rahmen der Genivi Alliance entstandene Projekt ›Franca‹ vor. Dieses stellt eine offene Spezifikation für Schnittstellen bereit und erlaubt so die Integration von Komponenten unterschiedlicher Quellen. Ignacio Garro (angefragt) von der Continental AG stellt die Aktivitäten der Eclipse Automotive Industry Working Group vor, in der OEMs, Tier-1s, Werkzeughersteller und andere ihre Aktivitäten rund um die Werkzeugplattform Eclipse koordinieren, um dabei auch aktuelle Probleme in den Entwicklungsprozessen anzugehen. Dadurch entstehen neue, dem Prinzip der Offenheit verpflichtete Wertschöpfungspartnerschaften.

Steht tatsächlich das Ende der Massenproduktion bevor, die ›dritte industrielle Revolution‹ (Economist)? Definitiv wird sich mit Rapid Prototyping der 3D-Drucker die Produktentwicklung verändern. Werden Komponenten wieder selbst und just-in-time hergestellt werden, vergrößert diese Technologie sogar die Fertigungstiefe.

Projektmanagement und die damit verbundenen Interaktionen in Teams lassen sich trefflich mit den Gesetzen der Thermodynamik beschreiben. Mit dieser Metapher vermittelt Anne Kramer erhellende Einblicke in die Kunst des Projektmanagements.

Exkursion: Virtuelles Engineering

Ein Highlight zum Abschluss: Zum Programm gehört ein gemeinsamer Besuch des Zentrums für Virtuelles Engineering ZVE am Fraunhofer IAO (in Vorbereitung). Hier werden Möglichkeiten des Virtual Engineering im Bauwesen mittels 3D-Simulationen und von Workspace Innovations bei der Gestaltung künftiger Arbeitsplätze erforscht.

Das Open Forum Stuttgart 2013 besteht wieder aus zwei Parallelveranstaltungen: Der ›Softwarekompetenz der Zukunft‹ sowie der ›A2A. Apps2Automotive‹. Beide Konferenzen teilen sich die Key Notes, in den gemeinsamen Pausen bietet sich die Gelegenheit zum Austausch. Das Ticket gilt für beide Konferenzen.

Am Vortag des Open Forum Stuttgart, Mittwoch, 15. Mai 2013, werden zusätzlich zwei Workshops angeboten: »Kanban in der Entwicklung«, ein interaktives Seminar zur agilen Projektsteuerung in der Produktentwicklung, sowie zur »Theorie U«. Dieses am MIT entwickelte Führungskonzept baut auf der spieltheoretischen Erkenntnis auf, dass die Entwicklung einer Situation auch davon abhängt, wie man an sie herangeht.

Pressekontakt:

KUGLER MAAG CIE GmbH
Dominik Strube
Leibnizstraße 11
70806 Kornwestheim

Telefon: 07154 17 96 100


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